In der Schule zum Beruf

An der Gesamtschule Vohwinkel sind Frau Samarah, Frau Amend und Herr Amend im Auftrag der Agentur für Arbeit Wuppertal als Berufseinstiegsbegleiter tätig. Ihre Aufgabe besteht darin, einzelnen Schülerinnen und Schülern auf dem oftmals schwierigen Weg in die Ausbildung hilfreich zur Seite zu stehen.


Wie funktioniert Berufseinstiegsbegleitung und wer kann diese Hilfe in Anspruch nehmen?
Herr Amend: Wir beraten und unterstützen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen neun und zehn dabei, den Schulabschluss zu schaffen, den richtigen Ausbildungsberuf zu wählen sowie einen passenden Ausbildungsplatz zu finden und die Ausbildung erfolgreich zu beginnen. Voraussetzung für die Beratung ist eine Empfehlung durch die Klassenlehrer und das Einverständnis sowie die aktive Unterstützung durch die Eltern.


Wie sieht diese Hilfe aus?
Frau Samarah: Wir analysieren z.B. in Einzelgesprächen gemeinsam Stärken und Schwächen und schaffen Motivation. Wir informieren über Möglichkeiten auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und helfen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz z.B. durch Bewerbungstraining. Es finden gemeinsame Gespräche mit der Berufsberaterin Frau Bobka statt. Als Ansprechpartner stehen wir sogar noch in den ersten sechs Monaten nach Ausbildungsbeginn zur Verfügung.

Wo sind Sie in der Schule zu finden?
Herr Amend: Im Berufsorientierungsbüro – kurz „BOB-Raum“ genannt. Der BOB-Raum (Raum B 1.10) befindet sich direkt neben dem Sekretariat. Dort sind wir täglich außer freitags in den Pausen von 10.05 Uhr bis 10.35 Uhr und von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr zu finden. Außerdem treffen wir uns mit Schülerinnen und Schülern zu verabredeten Terminen.
Telefonisch sind wir in unserem Büro unter der Nummer 0202-7581320 erreichbar. Es geht auch per Handy: 0171 9433681 (Frau Samarah) oder 01573 7020590 (Herr Amend).

Was müssen Schülerinnen und Schüler über die Berufseinstiegsbegleitung unbedingt wissen?
Frau Samarah: Unsere Hilfe erfolgt außerhalb der Unterrichtszeiten. Wer die Hilfe in Anspruch nimmt, muss zu aktiver Mitarbeit bereit sein, etwa zum Besuch von Ausbildungsmessen oder Informationsveranstaltungen von Firmen. Hinzu kommen das Erstellen von Bewerbungsmappen, die Stellensuche und die Durchführung von freiwilligen Praktika.

Ist die Berufseinstiegsbegleitung erfolgreich?
Herr Amend: Unsere Bilanz kann sich sehen lassen. Seit Beginn des Projekts im Jahr 2009 haben es alle Teilnehmer – bis auf wenige Abbrecher – geschafft, einen geeigneten Betrieb für eine Erst-Ausbildung zu finden.

Das Interview führte Helmut Senf, Pressebeauftragter der Gesamtschule Vohwinkel

Information:
Die Berufseinstiegsbegleitung (BerEb) wird bundesweit an 1000 Schulen angeboten und von der Bundesagentur für Arbeit finanziert. Das Team an der Städtischen Gesamtschule Vohwinkel arbeitet eng mit der Berufsberatung Wuppertal (Frau Bobka) zusammen.